{"id":2925,"date":"2025-11-21T12:11:01","date_gmt":"2025-11-21T11:11:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/?p=2925"},"modified":"2026-03-09T12:12:52","modified_gmt":"2026-03-09T11:12:52","slug":"auf-kreuzfahrt-mit-queen-anne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/schiffe-reedereien\/cunard\/auf-kreuzfahrt-mit-queen-anne\/","title":{"rendered":"Auf Kreuzfahrt mit Queen Anne"},"content":{"rendered":"\n<p>Unsere Kollegin Christiane aus dem Marketing war auf Einladung von Cunard vom 08. bis 12. Oktober 2025 Gast auf der<em> <strong>Queen Anne<\/strong>.<\/em> In diesem Artikel erz\u00e4hlt sie von ihren Eindr\u00fccken:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Schiff<\/h3>\n\n\n\n<p>Die <em>Queen Anne<\/em> ist das neueste Schiff in der Flotte von vier Schiffen und der erste Neubau seit der Queen Elizabeth 2010. Sie wurde am 4. Juni 2024 in Liverpool getauft. Und, das ist ein Novum in der Kreuzfahrtbranche, die Stadt Liverpool war die Taufpatin. (In Liverpool war viele Jahre lang der Hauptsitz von Cunard.) Repr\u00e4sentiert wurde sie von f\u00fcnf bekannten Liverpooler Pers\u00f6nlichkeiten, von denen bei uns wohl Melanie C von den Spice Girls am bekanntesten sein d\u00fcrfte. (Die anderen Taufpatinnen waren Natalie Haywood, Jayne Casey, Ngunan Adamu und Katarina Johnson-Thompson).<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Tonnage: 113.000 BRZ<\/li>\n\n\n\n<li>L\u00e4nge: 322,5 m \/ Breite: 35,6 m \/ Tiefgang: 8,12 m<\/li>\n\n\n\n<li>Decks: 13 Passagierdecks<\/li>\n\n\n\n<li>Passagierkapazit\u00e4t: 2.996 G\u00e4ste<\/li>\n\n\n\n<li>Besatzung: 1.225 Mitglieder<\/li>\n\n\n\n<li>Bordsprache: Englisch<\/li>\n\n\n\n<li>Baujahr: 2024 (Fincantieri Werft, Italien)<\/li>\n\n\n\n<li>Dresscode an Bord: am Gala-Abend formell, aber auch an anderen Abenden eher chic<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Route<\/h3>\n\n\n\n<p>Southampton\/Gro\u00dfbritannien \u2014 Seetag \u2014 Rotterdam\/Niederlande \u2014 Seetag \u2014 Southampton\/Gro\u00dfbritannien<\/p>\n\n\n\n<p>Christiane erz\u00e4hlt: Ich war wirklich gespannt auf die Queen Anne. Wenn ich privat Kreuzfahrten unternehmen, dann pr\u00e4feriere ich klar die kleineren Schiffe wie die von Azamara oder Windstar Cruises. Mir pers\u00f6nlich ist das Gerummel mit vielen Menschen am selben Ort oft ein bisschen zu viel und die vielen M\u00f6glichkeiten, unterhalten zu werden, die es auf gr\u00f6\u00dferen Schiffen gibt, brauche ich auch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich mag allerdings durchaus die Schiffe von Holland America Line. Hier ist f\u00fcr mich die Mischung aus traditioneller Kreuzfahrt und Entertainment gut gelungen und selbst wenn die Schiffe ausgebucht sind, verteilen sich die Passagiere gut. Man hat eigentlich nie das Gef\u00fchl, dass alles \u00fcberf\u00fcllt ist und man findet immer ein Pl\u00e4tzchen, um es sich gem\u00fctlich zu machen. Und auch wenn sich die Ausrichtung der Flotten von Holland America Line und Cunard im Detail unterscheiden, eine Gemeinsamkeit gibt es bei der <em>Queen Anne <\/em>auf den ersten Blick: Das Schiff entstammt wie auch die letzten Schiffe der HAL-Flotte der Pinnacle-Class-Baureihe (es ist nur etwas gr\u00f6\u00dfer). Und das habe ich an Bord sofort gemerkt. Ich konnte mich schnell orientieren, weil mir der Aufbau des Schiffes durch Reisen auf der Rotterdam und Koningsdam bereits bekannt war. Auf einem recht gro\u00dfen Schiff ist das schon einmal ein deutlicher Vorteil.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Anreise und Einschiffung<\/h3>\n\n\n\n<p>Ich bin mit KLM \u00fcber Amsterdam direkt nach Southampton geflogen und habe mir somit den \u201eUmweg\u201c \u00fcber London gespart. Meiner Meinung nach lohnt es sich nur, nach London zu fliegen, wenn man dort noch einige Tage verbringt. Die Anreisezeit im Grunde dieselbe, ob man von Deutschland \u00fcber Amsterdam nach Southampton fliegt oder ob man nach London fliegt und von dort einen Transfer nach Southampton nutzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in Southampton kann man durchaus ein, zwei Tage verbringen. Mir hat besonders das <a href=\"https:\/\/seacitymuseum.co.uk\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Seacity Museum<\/a> gefallen. Es wurde 2012 zum Gedenken an die Abfahrt der RMS Titanic am 10. April 2012 von Southampton aus er\u00f6ffnet. Im Museum gibt es zwei Dauerausstellungen: Bei der ersten dreht sich alles um den Untergang der Titanic. Die zweite Ausstellung beleuchtet die historische Rolle von Southampton als bedeutender Hafen f\u00fcr Passagier- und Frachtschiffe. Die Ausstellung \u00fcber die Titanic, bei der man den Lebensweg einiger Passagiere und Crew-Mitglieder nachvollzieht und auch Tonaufnahmen einiger \u00dcberlebender h\u00f6rt, hat mich besonders bewegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein wenig skurril ist das <strong>Museum<\/strong> <a href=\"https:\/\/tudorhouseandgarden.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tudor House &amp; Garden<\/a> in Southampton. Das zwischen 1491 und 1518 erbaute Haus blickt auf eine sehr lange und abwechslungsreiche Geschichte zur\u00fcck. Bevor es 1912 zu einem Museum wurde, hatte das Tudor House viele verschiedene Bewohner: Darunter Sheriffs von Southampton, B\u00fcrgermeister, Abgeordnete und einen Lord Chief Justice von England. Es gab Verschw\u00f6rungen zur Ermordung von K\u00f6nigen, Beteiligungen an Kr\u00f6nungsprozessionen und vieles mehr. Empfangen wird man dort von sehr freundlichen Mitarbeitern und einige Minuten sp\u00e4ter von den Stimmen der \u201eGeister\u201c vorheriger Bewohner. Sie erz\u00e4hlen, untermalt von Lichteffekten und kleinen Film-Sequenzen, von der Geschichte des Hauses. Anschlie\u00dfend kann man den Rest des Museums mit einem Audio-Guide selbst erkunden. Ich fand es sehenswert und charmant. Das Museum selbst ist sehr verschachtelt und es gibt viele unebenen Fl\u00e4chen und Stufen. Daher ist es f\u00fcr Menschen mit eingeschr\u00e4nkter Mobilit\u00e4t oder entsprechenden Schwierigkeiten leider nicht ideal geeignet. Es gibt aber auch einen sch\u00f6nen Garten mit einem kleinen Caf\u00e9 f\u00fcr den man keinen Eintritt zahlen muss \u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Leider verlief diese Mal bei mir nicht alles nach Plan<\/strong>: In Southampton habe ich am Kofferband vergeblich auf das Erscheinen meines Koffers gewartet. Wie sich rausstellte, hatte er es nicht aus Amsterdam rausgeschafft \u2026 Das war wirklich unsch\u00f6n, zumal es ja mittags gleich auf das Schiff gehen sollte. Und die Vorstellung, die Reise ohne den Inhalt meines Koffers antreten zu m\u00fcssen, hat mich wirklich nicht am\u00fcsiert. Zumal der n\u00e4chste Tag gleich ein Seetag war und der Gala-Abend an Bord anstand. Und jeder, der sich auch nur ein bisschen mit Kreuzfahrten auf Cunard-Schiffen besch\u00e4ftigt wei\u00df, dass ein Gala-Abend bei Cunard auch ein richtiger Gala-Abend mit schicker Garderobe bedeutet!<\/p>\n\n\n\n<p>Anstatt also in Ruhe mit dem Taxi nach Southampton zum Carnival House (dem Hauptsitz von&nbsp;Carnival UK) zu fahren, wo ein Treffen mit dem Rest der kleinen Cunard-Gastgruppe zu der ich auf dieser Reise geh\u00f6rte, geplant war, wurde ich ganz hektisch und es ging zun\u00e4chst zum Westquay Einkaufszentrum (mitten in Southampton). Powershopping stand auf dem Programm. Wenigsten war ich nicht alleine, am Kofferband hatte ich ein weiteres Mitglied der Gruppe kennengelernt, der mein \u201eKofferschicksal\u201c teilte. (Der Rest der Gruppe war \u00fcbrigens in London gelandet, wo sie sich ganz entspannt und inklusive ihres Gep\u00e4cks in den Bus von Cunard setzten und nach Southampton fahren lie\u00dfen.)<\/p>\n\n\n\n<p>Ich konnte also die notwendigsten Dinge und einen Samt-Blazer erstehen, die es dann zusammen mit dem Inhalt meines Handgep\u00e4cks f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage tun mussten. Da die Koffer in Amsterdam gestrandet waren, hatten wir die Hoffnung, dass sie zumindest am \u00fcbern\u00e4chsten Tag in Rotterdam wieder zu uns sto\u00dfen w\u00fcrden. (Taten sie nicht. Mein Koffer hatte da schon die Heimreise angetreten und wartete bereits v\u00f6llig unschuldig auf dem Flur auf mich, als ich nach Hause kam.)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Einschiffung verlief recht schnell und reibungslos. Da Southampton die Basis der <em>Queen Anne<\/em> ist, ist man dort auch mit dem ausgebuchten Schiff nicht \u00fcberfordert. Wie zu erwarten war, waren \u00fcberwiegend britische G\u00e4ste an Bord. Insgesamt ein bunt gemischtes Publikum und mit einem deutlich j\u00fcngeren Altersdurchschnitt, als ich es erwartet hatte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Kabine<\/h2>\n\n\n\n<p>Ich hatte eine <strong>Britannia Club Balkon-Kabine<\/strong> (6169, ca. 22\u00a0m\u00b2), die mir wirklich sehr gut gefallen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Was mache ich immer zuerst, wen ich meine Kabine auf einem Kreuzfahrtschiff betrete? Kurz stehen bleiben und wirken lassen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mein erster Eindruck:<\/strong> aufger\u00e4umt, warm, stimmig. Kein Prunk, sondern ein eleganter, britisch gepr\u00e4gter Stil mit gedeckten Farben, viel Holz, weichen Stoffen und einem angenehm dicken Teppich. Es f\u00fchlt sich eher nach Boutique-Hotel als nach klassischem Kreuzfahrt-Klischee an. Besonders gut gef\u00e4llt mir, dass die W\u00e4nde kein Einheitsbeige haben, sondern an der einen Kabinenseite dunkelblau sind. Und die gemusterte Tapete, mit der die \u201eSchreibtischnische\u201c versehen ist.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"602\" src=\"https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Club-Balcony-2-1024x602.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2926\" srcset=\"https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Club-Balcony-2-1024x602.jpg 1024w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Club-Balcony-2-300x176.jpg 300w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Club-Balcony-2-768x451.jpg 768w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Club-Balcony-2-715x420.jpg 715w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Club-Balcony-2-150x88.jpg 150w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Club-Balcony-2-696x409.jpg 696w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Club-Balcony-2-1068x627.jpg 1068w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Club-Balcony-2.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Britannia Club Balkon-Kabine \/ Foto: Cunard<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Das <strong>Bett <\/strong>dominiert den Raum \u2013 gro\u00df, bequem, mit einer richtig guten Matratze, wie ich in den kommenden N\u00e4chten feststellen konnte. Besonders angenehm: Es gibt Kissen in verschiedenen H\u00e4rtegraden, so finden die meisten sicher ein f\u00fcr sie optimales. Rechts und links vom Bett sind kleine Ablagen mit ausreichend Licht zum Lesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich fand auf dem Bett ein sehr freundliches Willkommensschreiben und einige wichtige <strong>Informationen auf Deutsch<\/strong> von der deutschen Ansprechpartnerin an Bord. Svenja G\u00f6ritz hei\u00df sie auf dieser Reise. Einige Zeit sp\u00e4ter lernte ich sie pers\u00f6nlich kennen und kann jeden nur ermuntern diese herzliche Frau, die ihren Beruf liebt (oder eine entsprechende Kollegin oder einen Kollegen) zu \u201enutzen\u201c. Auf einem englischsprachigen Schiff macht es einen sp\u00fcrbaren Unterschied, wenn man wei\u00df: Da ist jemand, der meine Sprache spricht \u2013 nicht nur grammatikalisch korrekt, sondern auch kulturell versteht, was ich meine.<\/p>\n\n\n\n<p>Das <strong>Sofa <\/strong>ist gro\u00df genug, um sich mit einem Buch hinzufl\u00e4zen oder morgens noch verschlafen einen ersten Tee zu trinken. \u00dcberhaupt, <strong>Tee<\/strong>: Ich war gl\u00fccklich, als ich entdeckte, dass es neben der mittlerweile auf vielen Schiffen \u00fcblichen M\u00f6glichkeit, sich einen Kaffee machen zu k\u00f6nnen auch einen Wasserkocher und Tee gibt. Da lacht mein norddeutsches Herz.<\/p>\n\n\n\n<p>Der <strong>Schminktisch\/Schreibtisch<\/strong> hat genug Platz f\u00fcr ggf. einen Laptop und das \u00fcbliche Reisechaos (ich zumindest werfe immer gerne alle m\u00f6glichen Kleinigkeiten dort hin und sammle nat\u00fcrlich auch die Tagesprogramme und alle anderen gedruckten Informationen). Hier gibt es auch eine Steckdose f\u00fcr \u201edeutsche\u201c Stecker. Man braucht auf der Queen Anne also nicht unbedingt einen Adapter mitnehmen. Es wartete \u00fcbrigens auch eine Flasche Sekt zur Begr\u00fc\u00dfung auf mich. Leider war sie nicht gek\u00fchlt, so musste ich den Begr\u00fc\u00dfungssekt auf sp\u00e4ter verschieben und widmete mich erstmal dem Auspacken. (Das ging in Ermangelung meines Koffers wirklich schnell \u2026)<\/p>\n\n\n\n<p>Der <strong>Stauraum<\/strong> \u00fcberrascht positiv: Schrank mit gen\u00fcgend B\u00fcgeln, F\u00e4chern und Safe, Platz unter dem Bett f\u00fcr den Koffer. Man muss nichts stapeln oder st\u00e4ndig umr\u00e4umen. Und ich entdeckte auch sofort die <strong>flauschigen Badem\u00e4ntel<\/strong>. Ich liebe es, mich nach dem Duschen in einen Bademantel zu kuscheln. Und auf Nachfrage bei meiner bezaubernden Kabinen-Stewardess erhielt ich auch ein paar<strong> super flauschige Slipper<\/strong> mit recht dicken Sohlen. Das sind die besten, die ich je auf einem Kreuzfahrtschiff bekommen habe \u2026 Ich bin verliebt und hab die Slipper auch als Souvenir mit nach Hause genommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das <strong>Badezimmer <\/strong>w\u00fcrde ich als ein typisches Kreuzfahrtschiff-Bad bezeichnen: kompakt und clever organisiert. Die Dusche ist keine Wellnesslandschaft, aber gro\u00df genug, dass man sich normal bewegen kann, ohne permanent die Duschwand zu ber\u00fchren. Gute Beleuchtung am Spiegel (wichtig!), gen\u00fcgend Ablage f\u00fcr die eigenen Sachen und hochwertige Pflegeprodukte von Penhaligon\u2019s.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann musste nat\u00fcrlich der <strong>Balkon <\/strong>inspiziert werden. Zwei St\u00fchle, ein kleiner Tisch, Glasbr\u00fcstung und dahinter nur Wasser. Morgens im Bademantel rauszutreten, die salzige Luft einzuatmen und das Schiff leise durch die Wellen schneiden zu h\u00f6ren, ist ein Moment, der mir nie langweilig wird. Er ist nicht riesig, aber gro\u00df genug, um wirklich dort Zeit zu verbringen. Abends mit einem Drink dort zu sitzen, w\u00e4hrend die Sonne im Meer versinkt, f\u00fchlt sich fast privat an \u2013 obwohl nat\u00fcrlich links und rechts andere Balkone sind. Trotzdem: Das ist der Luxus einer Balkon-Kabine.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was \u201eClub\u201c im Alltag bedeutet<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der <strong>Unterschied<\/strong> zur \u201enormalen\u201c Balkonkabine liegt nicht in der Ausstattung der Kabine. Eher in den Details, auch wenn eines davon durchaus relevant sein kann: Gegessen wird n\u00e4mlich nicht im gro\u00dfen Britannia-Hauptrestaurant sondern an einem festen Tisch im Britannia-Club-Restaurant. In dem deutlich kleineren Restaurant herrscht ein entspannteres Ambiente ohne gro\u00dfes Gewusel.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mein Kabinen-Fazit<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Club-Balkon-Kabine auf der <em>Queen Anne<\/em> ist kein Showroom f\u00fcr Instagram-Glamour. Sie ist durchdacht, komfortabel und ehrlich hochwertig. Sie bietet genug Platz, um sich zur\u00fcckzuziehen und mit dem Balkon einen echten Mehrwert.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ich abends die Kabinent\u00fcr schloss und vom Balkon aus noch mal auf den dunklen Ozean hinausschaute, hatte ich nicht das Gef\u00fchl, in einer Kabine zu wohnen \u2013 sondern mein eigenes kleines, schwimmendes Hotelzimmer mit Meerblick zu besitzen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bordleben auf Queen Anne<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">My Voyage-App<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Organisation meines Bordlebens habe ich mir die \u201eMy Voyage\u201c-App von Cunard auf mein Handy runtergeladen. Um ehrlich zu sein, ich bin die erste, die kaum an Bord angekommen ihr Handy zur Seite legt und es so selten wie m\u00f6glich wieder in die Hand nimmt. Also brauchte ich die App nicht wirklich. Aber sie kann, wenn man will, die Schaltzentrale f\u00fcr den Alltag an Bord sein: Sobald man im Bord-WLAN eingeloggt ist (auch ohne Internetpaket funktioniert die App), wird sie zum pers\u00f6nlichen Navigator.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe damit:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>das <strong>Tagesprogramm<\/strong> durchst\u00f6bert, wenn ich im Laufe des Tages vergessen hatte, was ich auf der Papierverion, die ich in die Kabine bekomme habe als interessant befunden habe<\/li>\n\n\n\n<li>Restaurantzeiten gepr\u00fcft<\/li>\n\n\n\n<li>meinen <strong>Bordaccount<\/strong> im Blick behalten<\/li>\n\n\n\n<li>Deckpl\u00e4ne aufgerufen, wenn ich mal wieder nicht wusste, wo ich eigentlich bin. Die Deckpl\u00e4ne in der App haben mir mehr als einmal geholfen, schneller vom Theater ins Restaurant oder vom Restaurant in die Bar zu finden, ohne drei Mal falsch abzubiegen. Es ersetzt keinen analogen Orientierungssinn, aber es rettet die W\u00fcrde.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Man k\u00f6nnte damit auch:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Tischreservierungen vornehmen<\/li>\n\n\n\n<li>Unterhaltungsveranstaltungen buchen<\/li>\n\n\n\n<li>Seine Buchungen anzeigen und verwalten<\/li>\n\n\n\n<li>WLAN-Pakete erwerben<\/li>\n\n\n\n<li>Landausfl\u00fcge buchen<\/li>\n\n\n\n<li>Termine im Kinderclub buchen<\/li>\n\n\n\n<li>und den virtuellen medizinischen Service SeaConsult nutzen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Funktioniert alles perfekt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fast.<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal l\u00e4dt sie einen Moment l\u00e4nger, besonders wenn viele G\u00e4ste gleichzeitig online sind (wurde mir gesagt). Und nat\u00fcrlich ersetzt sie kein pers\u00f6nliches Gespr\u00e4ch. Aber sie nimmt viele kleine Wege ab und spart Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mein Fazit nach ein paar Seetagen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Cunard App ist ein praktisches Werkzeug. Sie strukturiert den Tag, gibt \u00dcberblick und macht das Bordleben einfacher.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe sie nicht permanent genutzt \u2013 aber oft genug, um sie nicht mehr missen zu wollen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Britannia Club Restaurant<\/h2>\n\n\n\n<p>Es gab diesen Moment am ersten Abend im <strong>Club Britannia Restaurant<\/strong>, in dem ich sp\u00fcrte: Hier f\u00fchlt sich das Abendessen anders als in dem gro\u00dfen Hauptrestaurant an. Ruhiger. Pers\u00f6nlicher. Fast wie ein kleines Boutique-Restaurant; nur eben mitten auf dem Meer.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich war mit einer Gruppe anderer Reiseb\u00fcro-Mitarbeiter an Bord, und vielleicht habe ich gerade deshalb besonders bewusst auf Atmosph\u00e4re, Abl\u00e4ufe und Details geachtet. Wenn man beruflich viel sieht, entwickelt man ein gutes Gesp\u00fcr daf\u00fcr, ob etwas wirklich funktioniert \u2013 oder nur gut klingt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ankommen statt anstehen<\/h3>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend es im gro\u00dfen Britannia Restaurant durchaus lebendig zugehen kann, wirkt das Club Britannia sofort entspannter. Weniger Tische, mehr Abstand, ein angenehmer Ger\u00e4uschpegel. Kein Warten, kein Organisieren. Mein Tisch blieb w\u00e4hrend der Reise derselbe.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Britannia-Club-Restaurant-2087_Colour-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2927\" style=\"width:1024px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Britannia-Club-Restaurant-2087_Colour-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Britannia-Club-Restaurant-2087_Colour-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Britannia-Club-Restaurant-2087_Colour-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Britannia-Club-Restaurant-2087_Colour-630x420.jpg 630w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Britannia-Club-Restaurant-2087_Colour-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Britannia-Club-Restaurant-2087_Colour-696x464.jpg 696w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Britannia-Club-Restaurant-2087_Colour-1068x712.jpg 1068w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Britannia-Club-Restaurant-2087_Colour.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Britannia Club Restaurant \/ Foto: Cunard<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Service<\/h3>\n\n\n\n<p>Was mir besonders aufgefallen ist: Der Service war aufmerksam, ohne steif zu wirken. Keine \u00fcbertriebene F\u00f6rmlichkeit, keine Show, sondern echte Pr\u00e4senz.<\/p>\n\n\n\n<p>Das habe ich gleich am ersten Abend erlebt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mir ging es an diesem Abend nicht besonders gut. Nichts Dramatisches, aber ich f\u00fchlte mich einfach nicht ganz auf der H\u00f6he nach dem fr\u00fchen Aufbruch am Morgen und dem Heck Meck mit meinem verlorengegangen Koffer. Und so blieb mein Hauptgang halb auf dem Teller liegen. Kaum wurde das bemerkt, reagierte man sofort. Sehr freundlich, sehr aufmerksam \u2013 und ehrlich besorgt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich wurde gefragt, ob alles in Ordnung sei. Nicht mit dem Unterton \u201eHat es nicht geschmeckt?\u201c, sondern mit echtem Interesse. Als ich erkl\u00e4rte, dass es mir schlicht nicht gut gehe, war die Reaktion unglaublich freundlich. Man bot mir sofort etwas Leichteres an, eine kleinere Portion, eine Suppe. Ganz unkompliziert und ohne jede Irritation. Kein unangenehmes Nachfragen. Kein Gef\u00fchl von Umstand. Sondern das klare Signal: Es geht darum, dass es mir gut geht. Gerade in solchen Momenten merkt man, wie Service wirklich gemeint ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Und es gab einen weiteren besonderen Moment: Einer aus unserer Gruppe fragte, ob es am n\u00e4chsten Abend m\u00f6glich sei, <strong>Cr\u00eapes Suzette<\/strong> zu bekommen, obwohl sie nicht auf der Karten standen. \u201eSelbstverst\u00e4ndlich\u201c lautete die Antwort.<\/p>\n\n\n\n<p>Und so wurde am n\u00e4chsten Abend zum Dessert ein Servierwagen an unseren Tisch gerollt. Vor unseren Augen wurden die Cr\u00eapes in der Pfanne geschwenkt, mit Orangensauce \u00fcbergossen und flambiert. Eine kleine, klassische Show am Tisch: Flamme, Duft, Applaus von uns am Tisch. Es war kein gro\u00dfes Spektakel f\u00fcr den ganzen Raum. Es war f\u00fcr uns. Und genau das machte es besonders.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die K\u00fcche \u2013 klassisch und solide<\/h3>\n\n\n\n<p>An den folgenden Abenden konnte ich das Men\u00fc dann in Ruhe genie\u00dfen. Die Speisekarte ist britisch-international gepr\u00e4gt, mit t\u00e4glich wechselnden Gerichten und zus\u00e4tzlichen Optionen im Club-Bereich.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Portionen sind angenehm dimensioniert, die Qualit\u00e4t konstant, die Pr\u00e4sentation stilvoll. Es ist keine experimentelle Sternek\u00fcche, sondern eine verl\u00e4ssliche, hochwertige K\u00fcche, die f\u00fcr mich zur Marke passt.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich liegt der Mehrwert der Club-Kategorie weniger in der Kabine \u2013 sondern hier, am Abend im Restaurant.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Club Britannia ist ein Ort f\u00fcr entspannte, stilvolle Abende. F\u00fcr gutes Essen, ruhige Gespr\u00e4che und f\u00fcr Momente, in denen man merkt, dass Aufmerksamkeit nicht nur ein Versprechen ist, sondern gelebte Haltung. Und manchmal eben auch f\u00fcr frisch flambierte Cr\u00eapes Suzette direkt am Tisch.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das B\u00fcffetrestaurant Artisans\u2019 Foodhall<\/h2>\n\n\n\n<p>Wer bei Cunard nur an formelle Dinner und wei\u00df eingedeckte Tische denkt, sollte unbedingt in das <strong>B\u00fcffetrestaurant <\/strong>gehen. Denn hier zeigt die <em>Queen Anne<\/em> eine ganz andere, angenehm entspannte Seite. Die <strong>Artisans\u2019 Foodhall<\/strong> ist heller und moderner gestaltet als die klassischen Restaurants. Viel Licht, offene Fl\u00e4chen, unterschiedliche Sitzbereiche. Von kleinen Zweiertischen bis zu gr\u00f6\u00dferen Gruppenpl\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin kein Fr\u00fchst\u00fccker und kann deshalb nicht viel \u00fcber das Fr\u00fchst\u00fcck dort sagen. Aber ich habe mich nach einem Morgentee in meiner Kabine nat\u00fcrlich aufgemacht, mir das Fr\u00fchst\u00fcck in der Artisans\u2018 Foodhall anzuschauen, um Ihnen davon erz\u00e4hlen zu k\u00f6nnen: Das Prinzip hier ist keine lange B\u00fcffetlinie, sondern verschiedene Stationen, fast wie kleine Marktpl\u00e4tze.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt alles, was man sich zum Fr\u00fchst\u00fcck w\u00fcnscht:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>frisches Obst, Joghurt, M\u00fcsli<\/li>\n\n\n\n<li>warme Speisen wie R\u00fchrei, Speck, W\u00fcrstchen<\/li>\n\n\n\n<li>Omelett-Station<\/li>\n\n\n\n<li>Pancakes und Waffeln<\/li>\n\n\n\n<li>Geb\u00e4ck, Croissants, Toast<\/li>\n\n\n\n<li>Kaffee- und Teespezialit\u00e4ten<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Was mir besonders gefallen hat: Es f\u00fchlt sich weniger nach \u201eGro\u00dfraumb\u00fcffet\u201c an. Die Bereiche sind aufgelockert, man verteilt sich gut, und es entsteht nicht dieses klassische Tablett-in-der-Hand-Gedr\u00e4nge.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"482\" src=\"https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Queen-Anne_-Artisan_s-Food-Hall-1024x482.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2929\" style=\"width:1066px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Queen-Anne_-Artisan_s-Food-Hall-1024x482.jpg 1024w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Queen-Anne_-Artisan_s-Food-Hall-300x141.jpg 300w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Queen-Anne_-Artisan_s-Food-Hall-768x361.jpg 768w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Queen-Anne_-Artisan_s-Food-Hall-893x420.jpg 893w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Queen-Anne_-Artisan_s-Food-Hall-150x71.jpg 150w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Queen-Anne_-Artisan_s-Food-Hall-696x327.jpg 696w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Queen-Anne_-Artisan_s-Food-Hall-1068x502.jpg 1068w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Queen-Anne_-Artisan_s-Food-Hall.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Artisans\u2019 Foodhall \/ Foto: Cunard<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich ist es lebhafter als im Restaurant. Aber es schien nie chaotisch. Nach meiner Beobachtung werden die Tische schnell wieder abger\u00e4umt und alles f\u00fcr die n\u00e4chsten G\u00e4ste sauber gemacht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mittagessen \u2013 unkompliziert und \u00fcberraschend vielf\u00e4ltig<\/h3>\n\n\n\n<p>Mittags ist die Artisans\u2019 Foodhall f\u00fcr mich der perfekte Ort, wenn ich keine Lust auf ein gesetztes Men\u00fc habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Konzept mit den <strong>verschiedenen Stationen<\/strong> funktioniert auch mittags: internationale K\u00fcche, Pasta, Salate, warme Hauptgerichte, kleine Snacks. Man kann sich einen leichten Teller zusammenstellen \u2013 oder herzhaft und \u201etypisch britisch\u201c (Fisch &amp; Chips und verschiedene Pies) zugreifen.<\/p>\n\n\n\n<p>Was ich mochte: Die Auswahl wechselt, es gibt immer etwas Frisches, Saisonales oder Thematisches.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein echter Publikumsmagnet sind die <strong>Softeisstationen<\/strong>. Auf der einen Seite des Restaurants konnte man sich selbst Vanilleeis zapfen, auf der anderen Seite Schokoladeneis. Becher oder Waffel nehmen, Hebel ziehen, fertig.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade nach dem Mittagessen oder zwischendurch war dort oft Betrieb.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich muss allerdings ehrlich sagen: Mein pers\u00f6nliches Highlight war es nicht. Das Eis war mir etwas zu wenig cremig. F\u00fcr den schnellen s\u00fc\u00dfen Moment absolut in Ordnung \u2013 aber kein Eis, f\u00fcr das ich extra zur\u00fcckgekommen w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p>Beliebt war es trotzdem. Und manchmal sagt das mehr \u00fcber ein Angebot aus als die eigene Vorliebe.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich finde das Konzept des B\u00fcffetrestaurants durchdacht, strukturiert und hochwertiger als man es vielleicht erwartet. An Seetagen ist es nat\u00fcrlich voller, aber durch die Gr\u00f6\u00dfe und Struktur verteilt sich alles gut. Ich habe selten l\u00e4nger nach einem Platz gesucht. F\u00fcr Fr\u00fchst\u00fcck und Mittag ist es f\u00fcr mich der perfekte Ort: flexibel, vielf\u00e4ltig und entspannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Was viele vielleicht nicht wissen: Selbst am Gala-Abend kann man in der Artisans\u2019 Foodhall ganz entspannt und ohne Abendkleidung essen gehen. W\u00e4hrend sich in den Hauptrestaurants alles um Smoking, Abendkleid und das gro\u00dfe \u201eCunard-Gef\u00fchl\u201c dreht, bleibt es hier bewusst leger.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man also keine Lust auf das ganze \u201eGed\u00f6nse\u201c hat \u2013 oder einfach einen ruhigen, unkomplizierten Abend verbringen m\u00f6chte \u2013 ist das B\u00fcffetrestaurant eine echte Alternative. V\u00f6llig ohne Dresscode-Stress (was nicht hei\u00dft, das sich nicht einige der Foodhall-G\u00e4ste trotzdem schick in Schale geschmissen haben \u2026)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Seetag auf Queen Anne<\/h2>\n\n\n\n<p>Der erste <strong>Seetag<\/strong> auf der <em>Queen Anne<\/em> begann f\u00fcr mich ruhig. Kein fr\u00fches Aufstehen wegen eines Ausflugs, kein Blick auf den Hafenplan \u2013 nur das sanfte Gef\u00fchl, dass das Schiff irgendwo zwischen zwei Orten unterwegs war und ich einfach Zeit hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin fr\u00fch aufgewacht, wahrscheinlich auch, weil das Licht durch die Vorh\u00e4nge fiel, die ich extra daf\u00fcr ein St\u00fcck weit aufgelassen hatte. Als ich die Balkont\u00fcr \u00f6ffnete, kam mir sofort diese frische, salzige Luft entgegen. Das Meer war an diesem Morgen ruhig. Nur das gleichm\u00e4\u00dfige Ger\u00e4usch der Wellen und das tiefe, fast beruhigende Brummen des Schiffes waren zu h\u00f6ren. Ich blieb einen Moment drau\u00dfen stehen, noch im Bademantel, und sah einfach nur aufs Wasser. Genau diese Momente machen f\u00fcr mich einen Seetag aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einer <strong>Tasse Tee auf dem Balkon<\/strong> begann mein Morgen ganz entspannt. Das Meer vor mir, die frische Luft, viel mehr brauchte es eigentlich nicht, um in den Tag zu starten. (Okay, die Luft war ein bisschen sehr frisch und es war recht windig, aber das h\u00e4lt eine Norddeutsche nicht von ihrem Balkon-Tee-Erlebnis ab.)<\/p>\n\n\n\n<p>Gefr\u00fchst\u00fcckt habe ich an diesem Morgen nicht. Mir war immer noch nicht so richtig wohl. Stattdessen habe ich mich irgendwann auf den Weg gemacht, um das Schiff noch einmal in Ruhe zu erkunden. Seetage sind perfekt daf\u00fcr, deshalb freue ich mich immer, wenn der erste Tag einer Kreuzfahrt ein Seetag ist. \u00dcberall an Bord wird <strong>Programm <\/strong>angeboten \u2013 Vortr\u00e4ge, Kurse, Musik, Workshops \u2013 und gleichzeitig hat man die Freiheit, einfach herumzuschlendern und sich treiben zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe einen ausgedehnten Rundgang \u00fcber das Schiff gemacht, bin durch verschiedene Lounges gegangen, habe mir Decks angeschaut, die ich am Tag vorher noch nicht bewusst wahrgenommen hatte, und einfach beobachtet, wie das Leben an Bord so langsam in Gang kam.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein besonders unterhaltsamer Moment ergab sich in der <strong>Queen\u2019s Lounge<\/strong>. Sie liegt \u00fcber zwei Decks in der Mitte des Schiffes direkt bei den Shops, also in einem Bereich, durch den viele G\u00e4ste ohnehin immer wieder hindurchgehen. Anders als klassische Theaterr\u00e4ume ist die Lounge kein abgeschlossener Raum, sondern offen gestaltet. Man kommt quasi automatisch daran vorbei, wenn man zwischen den Decks oder den Gesch\u00e4ften unterwegs ist. Genau deshalb blieb ich dort auch spontan stehen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Queens-Room-4031_Colour-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2930\" srcset=\"https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Queens-Room-4031_Colour-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Queens-Room-4031_Colour-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Queens-Room-4031_Colour-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Queens-Room-4031_Colour-630x420.jpg 630w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Queens-Room-4031_Colour-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Queens-Room-4031_Colour-696x464.jpg 696w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Queens-Room-4031_Colour-1068x712.jpg 1068w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Queens-Room-4031_Colour.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Queen&#8217;s Lounge \/ Foto: Cunard<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>In der Queen\u2019s Lounge fand gerade ein <strong>Zumba-Kurs<\/strong> statt \u2013 allerdings nicht, weil die Lounge der klassische Ort f\u00fcr Fitnesskurse w\u00e4re, sondern weil im eigentlichen Fitnessbereich nicht genug Platz daf\u00fcr ist (meiner Einsch\u00e4tzung nach). Der Fitnessbereich auf der <em>Queen Anne<\/em> ist insgesamt nicht allzu gro\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die offene Lage der Lounge entsteht eine besondere Situation: Viele G\u00e4ste bleiben kurz stehen, lehnen sich ans Gel\u00e4nder oder setzen sich auf eine der umliegenden Sitzgelegenheiten und schauen zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kurs war sehr gut besucht und die Teilnehmerinnen hatten sichtlich Spa\u00df. Ich dachte: Sich bei einem Zumba-Kurs den Blicken eines halben Schiffes auszusetzen, muss man m\u00f6gen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich liebe diesen typischen <strong>Seetag-Rhythmus<\/strong>: Niemand hat es eilig. Manche G\u00e4ste verschwinden mit einem Buch in eine der Lounges, andere drehen ihre Runden auf dem Promenadendeck. Ich lief eine Weile \u00fcber das Au\u00dfendeck, lie\u00df mir den Wind um die Nase wehen und beobachtete das Wasser, das sich in endlosen Mustern hinter dem Schiff kr\u00e4uselte.<\/p>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4ter zog es mich f\u00fcr eine tolle Aussicht und eine weitere Tasse Tee in den <strong>Commodore Club<\/strong> ganz oben auf Deck 12. Seetage haben etwas fast Meditatives: Menschen kommen und gehen, irgendwo spielt leise Musik, und man merkt, wie langsam der Alltag aus dem Kopf verschwindet.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Nachmittag stand dann ein besonderer Programmpunkt auf dem Plan: <strong>Champagner Afternoon Tea im Restaurant Aji Wa<\/strong> zusammen mit unseren kleinen Gruppe. ( Den Champagner Afternoon Tea kann man f\u00fcr 40 USD pro Person buchen.)<\/p>\n\n\n\n<p>Das Aji Wa Restaurant bot daf\u00fcr eine sch\u00f6ne Kulisse. Die Atmosph\u00e4re war ruhig, stilvoll und gleichzeitig sehr entspannt. Auf den Tischen standen elegante Etageren mit verschiedenen Fingersandwiches, Scones und s\u00fc\u00dfen Kunstwerken aus der Patisserie. Es gab Clotted Cream und Marmelade und dazu wurde nat\u00fcrlich Tee serviert. Den Tee konnten wir aus verschiedenen Sorten w\u00e4hlen, ebenso wie das Glas Champagner. Laurent-Perrier Cuv\u00e9e Ros\u00e9 oder Heritage standen zur Wahl. Ich liebe Afternoon Tea und zelebriere ihn, wann immer ich Gelegenheit dazu habe. Ich finde, es hat immer etwas sehr Festliches, ohne \u00fcbertrieben zu wirken.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sa\u00dfen dort eine ganze Weile zusammen, probierten uns durch die verschiedenen H\u00e4ppchen und genossen einfach die Stimmung. Gerade nach einem ruhigen Seetag passte dieses kleine Ritual perfekt. F\u00fcr mich war es einer dieser Momente, in denen man merkt, wie angenehm entschleunigend eine Kreuzfahrt sein kann. Mir hat der Nachmittag dort wirklich gut gefallen.<\/p>\n\n\n\n<p>Irgendwann zog ich mich wieder auf meine Kabine zur\u00fcck. Ein Seetag ist auch die perfekte Gelegenheit, einfach einmal nichts zu tun: ein Buch lesen, auf dem Balkon sitzen, dem Meer zusehen, ein Nickerchen machen. Man verliert schnell das Zeitgef\u00fchl. Das war an diesem Tag allerdings etwas riskant, denn am Abend stand ein weiteres Highlight an. Der Gala-Abend!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gala-Abend auf der Queen Anne<\/h2>\n\n\n\n<p>Schon am Nachmittag merkte man, wie sich das Schiff langsam verwandelte. \u00dcberall herrschte eine gewisse Vorfreude und ich hatte den Eindruck, das viele G\u00e4ste sich rechtzeitig in ihre Kabine zur\u00fcckzogen, um sich vorzubereiten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Cunard pflegt die Tradition des Gala-Abends sehr bewusst \u2013 und das merkt man.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Viele G\u00e4ste haben sich richtig schick gemacht. Gl\u00e4nzende Schuhe, Smokings, lange Kleider, Manschettenkn\u00f6pfe, Schmuck, wo man nur hinsah. Aber niemand wirkte \u201everkleidet\u201c, sondern eher wie aus einer Zeit, in der ein Abendessen auf See noch ein gesellschaftliches Ereignis war.<\/p>\n\n\n\n<p>In den Bars wurde angesto\u00dfen, auf den Treppen und in den Lounges wurden Fotos gemacht, und \u00fcberall lag dieses elegante, leicht festliche Flair in der Luft.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe mich eine Weile einfach treiben lassen, bin \u00fcber das Schiff gegangen und habe diese besondere Stimmung aufgesogen. Das Licht, die Musik, die festliche gekleideten Menschen, die \u00fcberall flanierten \u2013 all das hatte etwas sehr Klassisches, fast Zeitloses. Es war herrlich und hat viel Spa\u00df gemacht, Teil des Ganzen zu sein. Mein erster Tag auf der <em>Queen Anne<\/em> hatte damit seinen ganz eigenen, eleganten Abschluss gefunden.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/11442_NH_Cunard_Queen-Anne_Grand-Lobby-Galla_14515_Colour-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2932\" srcset=\"https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/11442_NH_Cunard_Queen-Anne_Grand-Lobby-Galla_14515_Colour-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/11442_NH_Cunard_Queen-Anne_Grand-Lobby-Galla_14515_Colour-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/11442_NH_Cunard_Queen-Anne_Grand-Lobby-Galla_14515_Colour-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/11442_NH_Cunard_Queen-Anne_Grand-Lobby-Galla_14515_Colour-630x420.jpg 630w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/11442_NH_Cunard_Queen-Anne_Grand-Lobby-Galla_14515_Colour-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/11442_NH_Cunard_Queen-Anne_Grand-Lobby-Galla_14515_Colour-696x464.jpg 696w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/11442_NH_Cunard_Queen-Anne_Grand-Lobby-Galla_14515_Colour-1068x712.jpg 1068w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/11442_NH_Cunard_Queen-Anne_Grand-Lobby-Galla_14515_Colour.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Beispielbild Gala-Abend \/ Foto: Cunard<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein s\u00fc\u00dfer Ausflug: Von Rotterdam nach Gouda<\/h2>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen erwachten wir in <strong>Rotterdam<\/strong>. Vom Balkon aus konnte ich auf die Maas und auf die auf der anderen Fluss-Seite liegenden Stadt schauen. Und ich sah die markante <strong>Erasmus-Br\u00fccke<\/strong>, die sich elegant \u00fcber den Fluss spannt. Die <em>Queen Anne<\/em> lag w\u00e4hrend unseres Aufenthalts am <strong>Cruise Terminal Rotterdam am Wilhelminaplein (Wilhelminakade)<\/strong>. Der Liegeplatz ist zwar relativ zentral, aber nicht direkt mitten im historischen Zentrum der Stadt.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Rotterdam-skyline-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2934\" srcset=\"https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Rotterdam-skyline-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Rotterdam-skyline-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Rotterdam-skyline-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Rotterdam-skyline-747x420.jpg 747w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Rotterdam-skyline-150x84.jpg 150w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Rotterdam-skyline-696x392.jpg 696w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Rotterdam-skyline-1068x601.jpg 1068w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Rotterdam-skyline.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Erasmusbr\u00fccke und die Skyline von Rotterdam am Morgen. Fotografiert von meinem Balkon.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>In die Innenstadt zu kommen ist allerdings sehr unkompliziert \u2013 es gibt mehrere M\u00f6glichkeiten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Zu Fu\u00df:<\/strong> Wer gerne spaziert, kann einfach \u00fcber die <strong>Erasmusbr\u00fccke<\/strong> laufen. Der Weg ins Zentrum dauert etwa 20 bis 30 Minuten und bietet unterwegs sch\u00f6ne Ausblicke auf den Fluss und die Skyline der Stadt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Shuttlebus:<\/strong> Viele Kreuzfahrtschiffe bieten einen (in der Regel kostenpflichtigen) <strong>Shuttle-Service<\/strong> vom Terminal ins Stadtzentrum an. Das ist die bequemste Variante, wenn man nicht laufen m\u00f6chte.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Metro:<\/strong> Nur wenige Gehminuten vom Terminal entfernt liegt die <strong>Metrostation Wilhelminaplein<\/strong>. Von dort fahren mehrere Linien in wenigen Minuten direkt ins Zentrum.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Taxi:<\/strong> Taxis stehen meist direkt am Terminal bereit. F\u00fcr eine kurze Fahrt in die Innenstadt ist das eine schnelle und unkomplizierte Option.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Wassertaxi:<\/strong> Besonders typisch f\u00fcr Rotterdam ist das <strong>Wassertaxi<\/strong>, das an verschiedenen Stellen entlang der Maas h\u00e4lt. Wer Lust auf eine etwas au\u00dfergew\u00f6hnlichere Anreise hat, kann so auch \u00fcber den Wasserweg in andere Teile der Stadt gelangen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>F\u00fcr uns ging es allerdings zun\u00e4chst gar nicht nach Rotterdam selbst, sondern auf einen <strong>Ausflug nach Gouda<\/strong>. Der Name ist nat\u00fcrlich sofort mit K\u00e4se verbunden, aber die kleine Stadt hat deutlich mehr zu bieten als nur ihre ber\u00fchmte Spezialit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Im historischen Zentrum von Gouda wurden wir von <strong>strahlendem Wetter<\/strong> empfangen. Die Sonne schien, der Himmel war blau, und Gouda zeigte sich wirklich von seiner sch\u00f6nsten Seite. Wir machten zun\u00e4chst einen kleinen Spaziergang durch die Stadt. Mit ihren Grachten, den h\u00fcbschen H\u00e4usern und dem beeindruckenden Rathaus auf dem Marktplatz wirkt Gouda fast ein bisschen wie aus einem Bilderbuch. Alles ist \u00fcberschaubar, charmant und wunderbar entspannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der eigentliche H\u00f6hepunkt unseres Ausflugs wartete jedoch in <a href=\"https:\/\/bergsbakery.nl\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\"><strong>Bergs Bakery<\/strong> <\/a>auf uns: ein englischsprachiger <strong>Stroopwafel-Workshop<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" data-id=\"2937\" src=\"https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Bergs-Bakery-Gouda-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2937\" srcset=\"https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Bergs-Bakery-Gouda-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Bergs-Bakery-Gouda-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Bergs-Bakery-Gouda-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Bergs-Bakery-Gouda-747x420.jpg 747w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Bergs-Bakery-Gouda-150x84.jpg 150w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Bergs-Bakery-Gouda-696x392.jpg 696w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Bergs-Bakery-Gouda-1068x601.jpg 1068w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Bergs-Bakery-Gouda.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Wer Stroopwafeln kennt, wei\u00df: Zwei d\u00fcnne Waffeln, dazwischen eine Schicht Sirup \u2013 einfach, aber unglaublich lecker. Was ich allerdings untersch\u00e4tzt hatte, war die Menge an Sirup, die tats\u00e4chlich hineingeh\u00f6rt. Es ist\u2026 erstaunlich viel.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Workshop durften wir selbst Hand anlegen und unsere eigenen Stroopwafeln herstellen. Dabei wurde uns mit viel Humor und einer guten Portion Leidenschaft von der Tradition dieser niederl\u00e4ndischen Spezialit\u00e4t und des Hauses erz\u00e4hlt. Es war genau die richtige Mischung aus Mitmachen, Lernen und einfach Spa\u00df haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich blieb es nicht nur beim Backen. Anschlie\u00dfend gab es Kaffee (ich habe nat\u00fcrlich Tee getrunken) und eine kleine Auswahl anderer s\u00fc\u00dfer Spezialit\u00e4ten. Ich war kurz vor Zuckerschock. Aber es war alles unglaublich lecker.<\/p>\n\n\n\n<p>Bevor wir gingen, habe ich im kleinen Laden der B\u00e4ckerei noch <strong>Stroopwafeln f\u00fcr meine Kollegen<\/strong> gekauft. Man muss auch mal g\u00f6nnen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich finde, <strong>der Ausflug nach Gouda lohnt sich absolut.<\/strong> Die Stadt ist charmant, der Spaziergang durch die Altstadt wundersch\u00f6n \u2013 und der Stroopwafel-Workshop bei Bergs Bakery macht einfach richtig Spa\u00df. Eine s\u00fc\u00dfe Erfahrung im wahrsten Sinne des Wortes.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein Abend in der Bright Lights Society<\/h2>\n\n\n\n<p>Am Abend wartete noch ein besonderes Erlebnis auf uns \u2013 wir durften eine Show in der <strong>Bright Lights Society<\/strong> an Bord besuchen. Die Bright Lights Society ist eine der neuen Entertainment-Locations auf der <em>Queen Anne<\/em> und unterscheidet sich deutlich von einem klassischen Theater. Der Raum wirkt eher wie ein Club \u2013 mit kleinen Tischen, niedriger Decke, gem\u00fctlichen Sitzpl\u00e4tzen und einer B\u00fchne, die n\u00e4her am Publikum ist. Dadurch f\u00fchlt sich alles deutlich intimer an als in einem gro\u00dfen Showtheater.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Bright-Lights-Society-Colour-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2939\" srcset=\"https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Bright-Lights-Society-Colour-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Bright-Lights-Society-Colour-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Bright-Lights-Society-Colour-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Bright-Lights-Society-Colour-630x420.jpg 630w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Bright-Lights-Society-Colour-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Bright-Lights-Society-Colour-696x464.jpg 696w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Bright-Lights-Society-Colour-1068x712.jpg 1068w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Bright-Lights-Society-Colour.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"> Bright Lights Society \/ Foto: Cunard<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Schon beim Ankommen merkte man, dass dieser Veranstaltungsort etwas Besonderes ist. Zur Begr\u00fc\u00dfung wurde uns ein Glas Laurent-Perrier Champagner gereicht und wir konnten uns unsere Pl\u00e4tze suchen. (An den Champagner k\u00f6nnte ich mich gew\u00f6hnen. Leider wurde Zuhause mein Vorschlag abgelehnt, mich zuk\u00fcnftig immer wenn ich einen Raum betrete mit einem Glas Champagner zu begr\u00fc\u00dfen.)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Show wird laut Programm von den charmanten Gastgebern <strong>Monsieur Laurent und seinem Ensemble<\/strong> pr\u00e4sentiert und verspricht \u201edie extravaganteste Soir\u00e9e auf See\u201c. Geboten wird ein abwechslungsreicher Abend mit <strong>Live-Musik, mitrei\u00dfendem Gesang und sinnlicher Burleske<\/strong> \u2013 eine Art modernes Kabarett auf See.<\/p>\n\n\n\n<p>Genau so f\u00fchlte es sich auch an: eine Mischung aus Musikshow, Tanz und Variet\u00e9-Atmosph\u00e4re. Die K\u00fcnstler bewegen sich nicht nur auf der B\u00fchne, sondern teilweise auch im Raum, wodurch eine sehr direkte Verbindung zum Publikum entsteht. Licht, Kost\u00fcme und Choreografie sind aufwendig gestaltet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die kleine Rahmenhandlung der Show war allerdings, zumindest f\u00fcr meinen Geschmack, ein bisschen kitschig. Trotzdem hat mir der Abend insgesamt wirklich gut gefallen \u2013 vor allem wegen der Atmosph\u00e4re und der starken Performances der K\u00fcnstler. Interessant war allerdings, wie unterschiedlich die Reaktionen in unserer Gruppe ausfielen: Einige fanden die Show furchtbar. Offensichtlich ist dieses Format nicht jedermanns Sache.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt zwei Vorstellungen pro Abend. Der Besuch der Show ist reservierungspflichtig und wird mit einem Aufpreis von 20 USD pro Person berechnet \u2013 inklusive des Champagners zur Begr\u00fc\u00dfung.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich war es ein sehr stimmungsvoller Abend und ein sch\u00f6ner Abschluss unseres Tages in Rotterdam.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein weiterer Seetag \u2013 Bordleben genie\u00dfen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der n\u00e4chste Tag war wieder ein <strong>Seetag<\/strong>. Ich habe mir den Luxus geg\u00f6nnt, einfach auszuschlafen. Kein Programm am fr\u00fchen Morgen, kein Ausflug \u2013 nur Ruhe. Genau daf\u00fcr sind Seetage schlie\u00dflich da.<\/p>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4ter traf sich unsere kleine Gruppe noch zu einer Gespr\u00e4chsrunde, um Eindr\u00fccke auszutauschen und \u00fcber das Schiff zu sprechen. Wenn mehrere Reiseprofis zusammen unterwegs sind, bleibt es nat\u00fcrlich nicht bei reinen Urlaubsgespr\u00e4chen. Da wird analysiert, verglichen und diskutiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Den restlichen Tag habe ich ganz bewusst genutzt, um einfach das Bordleben zu beobachten und meine Kabine zu genie\u00dfen. Ein bisschen lesen, \u00fcber das Schiff schlendern, Nickerchen machen \u2013 diese Mischung aus Aktivit\u00e4t und Nichtstun ist f\u00fcr mich einer der gro\u00dfen Reize einer Kreuzfahrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei ist mir etwas aufgefallen: Im <strong>Golden Lion Pub <\/strong>war wirklich zu jeder Tageszeit etwas los<strong>.<\/strong> Egal ob mittags zu einem typisch britischen \u201ePub Grub\u201c Essen, nachmittags zum Bingo oder Pub Quiz oder sp\u00e4ter am Abend \u2013 dort sa\u00dfen immer G\u00e4ste, tranken, h\u00f6rten Live-Musik oder unterhielten sich. Der Pub hat eine sehr gem\u00fctliche Atmosph\u00e4re und scheint ein echter Treffpunkt an Bord zu sein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Golden-Lion-3890_Colour-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2941\" srcset=\"https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Golden-Lion-3890_Colour-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Golden-Lion-3890_Colour-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Golden-Lion-3890_Colour-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Golden-Lion-3890_Colour-630x420.jpg 630w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Golden-Lion-3890_Colour-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Golden-Lion-3890_Colour-696x464.jpg 696w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Golden-Lion-3890_Colour-1068x712.jpg 1068w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_Golden-Lion-3890_Colour.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Golden Lion Pub \/ Foto: Cunard<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kulinarisches Highlight: Dinner im Aji Wa<\/h2>\n\n\n\n<p>Am Abend stand f\u00fcr uns ein besonderes Dinner auf dem Programm: das <strong>japanische Restaurant Aji Wa<\/strong>. Das Restaurant geh\u00f6rt zu den Spezialit\u00e4tenrestaurants an Bord und ist <strong>aufpreispflichtig (65 USD pro Person)<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich war dieses Dinner das <strong>kulinarische Highlight der Reise<\/strong>. Bei dem servierten Omakase-Men\u00fc geht es weniger um einzelne Gerichte, sondern um eine <strong>Geschmacksreise<\/strong>, bei der der Koch die Reihenfolge so plant, dass sich leichte, frische und intensive Aromen abwechseln.<\/p>\n\n\n\n<p>Und eine Geschmacksreise war es: Die Gerichte waren wunderbar pr\u00e4sentiert, geschmacklich \u00fcberzeugend und sehr hochwertig. Auch die <strong>Weinbegleitung<\/strong> hat f\u00fcr mich toll zu den einzelnen G\u00e4ngen gepasst.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein kleiner Wermutstropfen \u2013 allerdings ein sehr typischer auf internationalen Schiffen: Die Men\u00fcfolge wurde ziemlich schnell serviert. Kaum war ein Gang beendet, stand schon der n\u00e4chste auf dem Tisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber abgesehen vom Tempo war das Essen wirklich ausgezeichnet. Kreativ und voller unerwarteter Geschm\u00e4cker. Ein echtes Erlebnis und eine klare Empfehlung von mir. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" data-id=\"2948\" src=\"https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_AJIWA_240422_Cunard_1980-2-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2948\" srcset=\"https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_AJIWA_240422_Cunard_1980-2-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_AJIWA_240422_Cunard_1980-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_AJIWA_240422_Cunard_1980-2-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.unlimited-cruises.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/QA_AJIWA_240422_Cunard_1980-2-630x420.jpg 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gest\u00fcrzt \u2013 und dabei gemerkt, wie viel gleichzeitig auf der <em>Queen Anne<\/em> geboten wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Im <strong>Queens Room<\/strong> spielte Live-Musik, im <strong>Golden Lion Pub<\/strong> ebenfalls. Im <strong>Royal Court Theatre<\/strong> lief eine Show und in der <strong>Bright Lights Society<\/strong> herrschte Club-Atmosph\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders beliebt war an diesem Abend die <strong>Silent Disco im Queens Room<\/strong>. Viele G\u00e4ste tanzten dort mit Kopfh\u00f6rern zu verschiedenen Liedern und entsprechend unterschiedlichen Rhythmen auf der Tanzfl\u00e4che. Meins ist das Kopfh\u00f6rer-Tanzen nicht. Aber alle die dabei waren hatten offensichtlich viel Spa\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe mich in der Club Atmosph\u00e4re der Bright Lights Society wohlgef\u00fchlt und hab dort den Abend mit einigen Getr\u00e4nken und netter Begleitung aus unserer Gruppe ausklingen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Apropos Getr\u00e4nke<\/strong>. Ich habe nat\u00fcrlich nicht vergessen, was meine und die \u201ePflicht\u201c eines jeden Kollegen bei jedem Schiffsbesuch ist. Wir suchen v\u00f6llig selbstlos eine <strong>Cocktailempfehlung <\/strong>f\u00fcr unsere Kunden. Meine von der<em> Queen Anne<\/em> k\u00f6nnte britischer nicht sein und ist eher ein Longdrink, als ein Cocktail: Der Pimm`s Cup. Ich bin kein gro\u00dfer Fan von s\u00fc\u00dfen Getr\u00e4nken und liebe diesen Drink mit seiner kr\u00e4utrig-herben und leicht bitteren Note daher sehr. Was geh\u00f6rt rein?<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Pimm\u2019s No.1<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>Gek\u00fchlte <strong>Limonade<\/strong> (z. B. Sprite oder Ginger Ale)<\/li>\n\n\n\n<li>Eisw\u00fcrfel<\/li>\n\n\n\n<li>Gurkenscheiben<\/li>\n\n\n\n<li>Orangenscheiben<\/li>\n\n\n\n<li>Zitronenscheiben<\/li>\n\n\n\n<li>frische Minze<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Ich trinke Pimm`s vor allem im Sommer auch Zuhause gerne und mische ihn da mit Tonic Water an, damit er ja nicht zu s\u00fc\u00df wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Der letzte Abend an Bord endet mit einem kleinen Pimm`s-Schwips und der Erkenntnis, dass man den Abend auf der <em>Queen Anne<\/em> genau so lebhaft oder entspannt verbringen kann, wie man gerade m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Abschied von der Queen Anne<\/h2>\n\n\n\n<p>Der letzte Tag begann \u2013 wie so oft am Ende einer Kreuzfahrt \u2013 ein wenig wehm\u00fctig. <strong>Ausschiffungstag.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zum Gl\u00fcck war alles sehr gut organisiert. Die Abl\u00e4ufe waren klar, die Zeiten gut kommuniziert, und so verlief das Verlassen des Schiffes erstaunlich entspannt. Kein Gedr\u00e4nge, kein Chaos \u2013 eher ein ruhiger, strukturierter Abschied von der <em>Queen Anne<\/em>. Und das trotz 2.296 G\u00e4sten, die ann\u00e4hernd zeitgleich das Schiff verlassen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Da mein Flug erst am n\u00e4chsten Tag ging, hatte ich das Gl\u00fcck, noch einen entspannten <strong>Sonntag in Southampton<\/strong> zu verbringen. Ich hatte ein Zimmer im frisch renovierten VOCO Hotel gebucht. Das Hotel liegt recht Nahe an den Kreuzfahrtterminals und so hatte ich von meinem Zimmer aus noch einen sch\u00f6nen Blick auf die Queen Anne.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Hotel hat mir gut gefallen. Die Zimmer sind hell und komfortabel (allerdings sieht man an einigen Stellen, dass die Zimmer nicht neu, sondern renoviert sind), und am n\u00e4chsten Morgen gab es ein reichhaltiges und sehr gutes Fr\u00fchst\u00fcck \u2013 genau das Richtige vor der Heimreise.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Nachmittag machte ich mich mit meiner frisch an Bord gekauften kleinen Cunard-Reisetasche (Sie erinnern sich, ich hatte keinen Koffer) in einem Taxi auf den Weg zum Flughafen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Flug mit KLM verlief v\u00f6llig problemlos. Ich kam mit einem Zwischenstopp in Amsterdam am Abend an meinem Heimatflughafen an. Ich war da. Nur meine Reisetasche, der hat es in Amsterdam so gut gefallen, dass sie dort geblieben ist &#8230; Ich habe doch tats\u00e4chlich am Gep\u00e4ckband v\u00f6llig umsonst auf sie gewartet. Sie lie\u00df sich, ganz Diva, erst am n\u00e4chsten Tag von einem Shuttle bringen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nachsatz:<\/strong> Ich fliege trotz der ungl\u00fccklichen Gep\u00e4cksache weiterhin gerne mit KLM. Einmal im Leben muss es einen wohl treffen. Es lie\u00df sich aber alles unkompliziert \u00fcber die Website der Fluggesellschaft reklamieren und ich bekam innerhalb weniger Wochen meine Kosten erstattet.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein pers\u00f6nliches <strong>Fazit zur Queen Anne.<\/strong> Reise ich privat lieber auf kleinen Schiffen? Ja.<br>W\u00fcrde ich wieder eine Kreuzfahrt mit der <em>Queen Anne<\/em> machen? Auch ja.<\/p>\n\n\n\n<p>Die <em>Queen Anne<\/em> verbindet f\u00fcr mich klassische Cunard-Tradition mit einem modernen Schiffskonzept. Man sp\u00fcrt \u00fcberall diese typische Cunard-Atmosph\u00e4re \u2013 Gala-Abende, Afternoon Tea, elegante Bars \u2013 und gleichzeitig wirkt vieles frischer und zeitgem\u00e4\u00dfer, als ich gedacht habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht liegt mein Eindruck auch daran, dass das Publikum auf dieser Reise insgesamt sehr durchmischt, sehr britisch und eher j\u00fcnger war. Dadurch war viel Leben an Bord, die Stimmung war locker und fr\u00f6hlich, und in vielen Bereichen herrschte eine lebendige Atmosph\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p>Die <em>Queen Anne<\/em> ist f\u00fcr mich ein Schiff, das sowohl Cunard-Fans als auch neue G\u00e4ste begeistern kann. Elegant, vielseitig und mit genau der richtigen Mischung aus Tradition und moderner Kreuzfahrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Haben Sie Lust auf eine <strong>Kreuzfahrt an Bord Queen Anne <\/strong>bekommen? St\u00f6bern Sie auf unserer <a href=\"https:\/\/unlimited-cruises.com\/kreuzfahrtplaner\/schiff\/queen-anne\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Website<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Kollegin Christiane aus dem Marketing war auf Einladung von Cunard vom 08. bis 12. Oktober 2025 Gast auf der Queen Anne. In diesem Artikel erz\u00e4hlt sie von ihren Eindr\u00fccken: Das Schiff Die Queen Anne ist das neueste Schiff in der Flotte von vier Schiffen und der erste Neubau seit der Queen Elizabeth 2010. 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