Luxus, Kulinarik & Asien pur – unterwegs mit der Silver Nova

Im September 2025 hatte unsere Kollegin Jennifer die besondere Gelegenheit, auf Einladung von Silversea Cruises mit der Silver Nova durch Asien zu reisen. Acht Tage lang erkundete sie Hongkong, Vietnam und Singapur – begleitet vom außergewöhnlichem Service und exzellenter Kulinarik auf einem der innovativsten Luxusschiffe auf See.
Hier berichtet sie von ihren ganz persönlichen Eindrücken.

Silver Nova

Die Silver Nova gehört zur neuen Nova-Klasse von Silversea und steht für eine neue Generation von Ultra-Luxus-Kreuzfahrtschiffen. Mit ihrem modernen, asymmetrischen Design, nachhaltiger Technologie und einem außergewöhnlich offenen Raumgefühl setzt sie neue Maßstäbe auf See.

  • Reederei: Silversea Cruises
  • Tonnage: 54.700 BRZ
  • Länge / Breite: 244,2 m / 29,6 m
  • Decks / Passagierdecks: 9 Passagierdecks
  • Passagierkapazität: ca. 728 Gäste
  • Crew: ca. 556 Crewmitglieder (1:1,3 Crew-Gast-Verhältnis)
  • Bordsprache: Englisch
  • Bauwerft: Fincantieri, Italien
  • Baujahr: 2023
  • Antrieb: Flüssigerdgas (LNG) – besonders emissionsarm
  • Kabinen: Ausschließlich Suiten, alle mit privater Veranda

Dank des innovativen Schiffskonzepts bietet die Silver Nova deutlich mehr Außenflächen, lichtdurchflutete Bereiche und ein besonders entspanntes Bordgefühl – ideal für Gäste, die Luxus, Ruhe und intensive Destinationserlebnisse miteinander verbinden möchten.


Die Suite – großzügig, elegant und durchdacht

Untergebracht war ich in der Deluxe Veranda Suite 6069 auf Deck 6. Mit rund 33 m², davon 5 m² Balkon, bietet die Suite viel Platz und liegt zudem sehr zentral zwischen beiden Aufzügen.

Besonders begeistert hat mich das luxuriöse Badezimmer mit Doppelwaschtisch, Badewanne, separater Dusche und hochwertigen Pflegeprodukten. Direkt daneben befindet sich ein begehbarer Kleiderschrank mit reichlich Stauraum, kuscheligen Bademänteln und bequemen Slippern.

Ein echtes Highlight war für mich der beleuchtete Schminktisch mit ausreichend Steckdosen – etwas, das ich auf Reisen immer sehr schätze. Auch das Queen-Size-Bett mit Kissen- und Deckenmenü sorgte für höchsten Schlafkomfort. Mehrere Anschlussmöglichkeiten am Nachttisch machen die Suite auch für Technikliebhaber perfekt.

Ergänzt wird das Ganze durch eine gemütliche Sitzecke, bequeme Balkonmöbel mit Meerblick, einen großen Flachbild-TV mit interaktiver Medienbibliothek sowie ein Soundsystem. Und natürlich darf man den besonderen Service von Silversea nicht vergessen: jede Suite wird von einem persönlichen Butler betreut – dazu später mehr.

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Weitere Informationen

Bei Silversea immer inklusiv

Eine Kreuzfahrt mit Silversea bedeutet, sich zurückzulehnen und den Luxus zu genießen – denn fast alles ist bereits inklusive:

  • Butler-Service in jeder Suite – Silversea ist die einzige Kreuzfahrtgesellschaft weltweit, die in jeder Suite, unabhängig von der Kategorie, einen persönlichen Butler-Service bietet. Zusammen mit dem nahezu 1:1 Crew-zu-Gast-Verhältnis bleibt kein Wunsch unerfüllt – sei es der Concierge, der individuelle Ausflüge organisiert, oder der Butler, der das Frühstück auf die Suite serviert.
  • Getränke – Ob Champagner, erlesene Weine, Bier oder Premium-Spirituosen – alle Getränke sind im Preis enthalten. Und in der Suite stehen Wasser, Softdrinks und Säfte jederzeit bereit.
  • Kulinarische Vielfalt – Neben den Hauptrestaurants sind auch einige Spezialitätenrestaurants ohne Aufpreis inkludiert.
  • Crew-Trinkgelder
  • Standard-WLAN – Zum Versenden von Nachrichten und E-Mails ist kostenfrei verfügbar. Wer mehr Bandbreite benötigt, kann Premium-WLAN für rund 30 USD pro Tag  und pro Internet-Zugang hinzubuchen.
  • Ausflugs-Guthaben – Je nach gebuchtem Tarif profitieren Gäste von einem inkludierten Ausflugs-Guthaben.

Hier nehme ich sie mit auf einen kleinen Rundgang über die Silver Nova

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Weitere Informationen

Dresscode an Bord – stilvoll, aber entspannt

Der Dresscode bei Silversea ist elegant, ohne steif zu wirken.
Tagsüber reicht sportlich-legere Kleidung völlig aus – ideal für Landausflüge oder entspannte Stunden an Deck.

Ab 18:00 Uhr gilt in den Innenbereichen ein abgestufter Abend-Dresscode:

  • Elegant Casual (Standard):
    Damen tragen elegante Hosen, Röcke oder Kleider; Herren eine Stoffhose mit Hemd, Sakko optional.
  • Formell-optional (selten):
    Damen wählen Cocktail- oder Abendkleider, Herren einen dunklen Anzug oder Smoking.

In den Außenbereichen darf es auch abends leger bleiben. Ausnahme: Für ein Dinner im Restaurant La Dame ist für Herren ein Jackett Pflicht.


Route & Einschiffung

18.09.2025 – 25.09.2025
Hongkong/China über Nacht – 2 Seetage – Ho-Chi-Minh-Stadt/Vietnam über Nacht – Seetag – Singapur/Singapur

Bereits am 17.09.2025 flog ich mittags von Frankfurt nach Hongkong. Der Nachtflug mit Cathay Pacific war – trotz Economy Class – ausgesprochen angenehm. Dank Rückenwind landeten wir sogar eine Stunde früher als geplant und erreichten unser Ziel schon um 06:00 Uhr.

Die Häfen

Einschiffung in Honkong

Die Einreise verlief erstaunlich schnell: Nach nur sieben Minuten Wartezeit bei der Immigration stand ich bereits am Gepäckband – und mein Koffer drehte dort schon seine Runden. So reibungslos habe ich das wirklich noch nie erlebt!

Von dort aus ging es mit einem Uber in etwa 20 Minuten zum Cruise Terminal. Gegen 12:00 Uhr konnte ich dann als eine der ersten Gäste einchecken. Der gesamte Vorgang war unglaublich unkompliziert und dauerte nicht länger als zwei Minuten. An Bord wurden wir anschließend herzlich mit einem Glas Champagner empfangen – ein perfekter Start in die Reise!

Tag 2 in Hongkong

Mein zweiter Tag an Bord begann ausgeschlafen und voller Vorfreude!
Normalerweise bin ich kein großer Frühstücksmensch, doch diesmal entschied ich mich, im Buffet-Restaurant La Terrazza vorbeizuschauen. Die Auswahl war übersichtlich, aber fein. Besonders angetan war ich von der Brotauswahl, die ich in Kombination mit Frischkäse, Cheddar und Bresaola probierte – genau das Richtige für einen leichten Start in den Tag.

Gestärkt ging es dann auf unseren ersten Landausflug in Hongkong. Der Preis lag bei 115 € pro Person, davon entfielen 30 € auf den VIP-Pass für die Peak Tram.

Mit einem komfortablen Reisebus machten wir uns auf den Weg zur Peak Tram, einer historischen Standseilbahn, die bereits 1888 eröffnet und 1989 modernisiert wurde. In nur fünf Minuten erklimmt sie eine Steigung von bis zu 48 % und eröffnet dabei großartige Ausblicke auf Hongkong. Oben angekommen, legten wir einen rund 20-minütigen Stopp am Victoria Peak ein, genossen die fantastische Aussicht und hielten das Erlebnis natürlich mit ein paar Erinnerungsfotos fest.

Im Anschluss holte uns unser Busfahrer wieder ab – und dank der Flexibilität unserer exklusiven Silversea-Gruppe konnten wir sogar noch einen spontanen Abstecher einlegen: Aberdeen Harbour.

Dieser Hafen war einst ein traditionelles Fischereizentrum, in dem viele Familien – sogenannte Tankas und Hoklos – lebten und arbeiteten. Heute ist er vor allem für seine Dschunken und Sampans bekannt, die das Hafenbild prägen. Besonders berühmt war lange Zeit das schwimmende Restaurant „Jumbo Kingdom“, das nur per Boot erreichbar war und eine beliebte Touristenattraktion darstellte.

Wir unternahmen hier eine kleine Bootsfahrt auf einem traditionellen Sampan – ruhig, idyllisch und mit genau der richtigen Prise Nostalgie. Natürlich entstanden auch hier wieder ein paar süße Erinnerungsfotos, die dieses Erlebnis perfekt abrundeten.

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Auf dem Rückweg überraschte uns unser Guide noch mit einem kleinen Extra: Wir hielten kurz an einem traumhaften Strand von Hongkong. Zum Glück war das Wetter etwas bedeckt – sonst hätte ich große Schwierigkeiten gehabt, mich wieder loszureißen. Dort hätte ich liebend gern noch ein paar Stunden verbracht!

Unsere nächste spontane Station war der Lin Fa Temple, der ursprünglich 1863 während der Qing-Dynastie erbaut und 1999 sorgfältig rekonstruiert wurde. Der Tempel ist der Göttin der Barmherzigkeit, Guanyin, gewidmet und strahlt eine ganz besondere Ruhe aus. Dies ist übrigens der Lieblings-Tempel unseres Guides gewesen!

Geplant stand dann der Besuch des Man Mo Tempels auf dem Programm – einer der ältesten Tempel Hongkongs, erbaut zwischen 1847 und 1862. Besonders beeindruckend sind die großen, hängenden Weihrauchspiralen, die langsam in der Luft verglimmen und den gesamten Raum in eine fast mystische Atmosphäre hüllen. Der Tempel ist den Göttern der Literatur sowie des Krieges und der Kampfkünste geweiht und bietet mitten im Trubel der Stadt eine wunderbare kleine Oase der Besinnung.

Zum Abschluss entschieden wir uns, nicht mit dem Bus, sondern mit der Fähre zurück zum Schiff zu fahren. Eine kurze Überfahrt von nur wenigen Minuten – aber mit einem großen Highlight: dem Panoramablick auf die Skyline Hongkongs. Ein perfekter Ausklang für unseren ersten Ausflug!

Am Abend traf sich unsere Gruppe in der stilvollen „The Dusk Bar“ auf Deck 10, ganz am Heck des Schiffes. Bei einem Drink genossen wir das Auslaufen aus dem Hafen – mit der funkelnden Skyline von Hongkong im Hintergrund ein absolut magischer Moment.

Doch der Abend hielt noch ein weiteres Highlight für uns bereit: eine besondere Reservierung im Restaurant „Silver Note“. Dieses außergewöhnliche Konzept kombiniert feine, tapasartige Gerichte aus der internationalen Küche mit einem abwechslungsreichen Entertainmentprogramm. Während sanfte Jazz- und Bluesklänge den Raum erfüllten, wurden uns kleine kulinarische Kunstwerke serviert – perfekt abgestimmt auf die elegante, fast intime Atmosphäre.

Meine Auswahl des Abends:

  • Baby-Kartoffelkorb – Schwarzes Kartoffelpüree, Paprikapulver, grüne Sauce Vierge
  • Knuspriges Filo – Gefüllt mit Waldpilzen, dazu geröstetes Zwiebelpüree und gehobelte Trüffel
  • Rinderfilet-Tournedos – Mit cremigem Risotto aus geröstetem Mais und Mascarpone
  • Pavlova – Baiser mit Passionsfrucht-Mango-Kompott, Vanillecreme und Passionsfrucht-Schlagsahne

Und obwohl ich normalerweise kein großer Dessertfan bin, muss ich gestehen: Die Pavlova war mein persönliches Highlight des Abends – einfach himmlisch!

Den Abend ließen wir ganz entspannt im Außenbereich der Panorama Lounge ausklingen. Bei den warmen Temperaturen entwickelte sich dieser Platz schnell zu unserem Lieblingsort für die späten Stunden. Besonders das große, kreisrunde Sofa im Freien – mit einem dekorativen „Kamin“ in der Mitte – lud immer wieder zu geselligen Runden und langen Gesprächen ein. Eine herrlich entspannte Atmosphäre unter dem Sternenhimmel!

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Panorama Lounge /Foto: Silversea

Als ich später zurück in meine Suite kam, wartete noch eine liebevolle Überraschung auf mich: Ein handgeschriebener Zettel meines Butlers. Darin teilte er mir mit, dass er die Minibar speziell für mich mit Red Bull aufgefüllt hatte – perfekt, um dem Jetlag in den kommenden Tagen die Stirn zu bieten. Ein kleiner, aber unglaublich aufmerksamer Service, der mich ehrlich zum Schmunzeln brachte.

Tag 3 – Seetag

Diesen Tag startete ich ganz entspannt: Ausschlafen statt Frühstück – schließlich darf man sich an einem Seetag auch einmal richtig treiben lassen. Nach einem kurzen Treffen mit unserer Gruppe machte ich mich neugierig auf den Weg zum Pooldeck. Im Vorfeld hatte ich ein wenig Sorge, ob man um 13:00 Uhr überhaupt noch eine freie Liege am einzigen Pool ergattern könnte. Doch diese Befürchtung war vollkommen unbegründet.

Besonders positiv überrascht haben mich die Sun Screen Areas: Sowohl am Pool als auch am Whirlpool gab es Stationen zur Selbstbedienung mit Sonnenschutz in LSF 30 und 50 sowie After Sun von der Marke PELLE. Ein toller und durchdachter Service, den ich so auf keinem anderen Schiff bisher gesehen habe!

Für das Mittagessen legte ich einen kurzen Stopp im „The Marquee“ ein. Für mich persönlich ist es das schönste Restaurant an Bord – ich könnte stundenlang dort sitzen und einfach nur die wunderbare Atmosphäre genießen. Gegessen habe ich bewusst nur etwas Leichtes: einen Gartensalat mit Cajun-Hähnchen und als süßen Abschluss eine Himbeercreme mit Himbeer-Sorbet. Schließlich wollte ich mir noch genügend Platz für das Dinner am Abend lassen.

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The Marquee / Foto: Silversea

Denn dieses fand im Spezialitätenrestaurant La Dame statt – ein echtes Highlight! Auf der Silver Nova kostet das Dinner hier 100 USD pro Person (auf anderen Schiffen beginnen die Preise ab 60 USD). Das Restaurant steht ganz im Zeichen der klassischen französischen Küche: weiß eingedeckte Tische, Service in weißen Handschuhen und ein elegantes Ambiente, das Tradition und Moderne miteinander verbindet. Benannt nach der „La Dame de Paris“ – dem Eiffelturm – bietet es eine kulinarische Hommage an Frankreich.

Die Menükarte las sich wie ein Gourmet-Traum, unter anderem mit:

  • Kaviar & Beilagen – 30 g Kaviar aus eigener Zucht mit klassischen Beilagen und Buchweizen-Blinis
  • Foie Gras en Robe „Granny Smith“ – Entenleber mit Apfel, Portwein-Marinade und Brioche
  • Nos Escargots de Bourgogne – Burgunder Schnecken mit Knoblauch, Petersilie und Blätterteig

Da ich kein großer Fan der französischen Spezialitäten bin, habe ich mich für eine für mich typische klassische, aber köstliche Wahl entschieden:

  • Rinderfilet mit Café-de-Paris-Butter – zartes Filet vom grasgefütterten Limousin-Rind, verfeinert mit Trüffeljus und Café-de-Paris-Butter
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Restaurant La Dame / Foto: Silversea

Zum Ausklang des Abends wartete dann noch ein echter Überraschungsmoment: In der Panorama Lounge fand eine Silent Disco statt. Jeder Gast bekam Kopfhörer mit drei verschiedenen Musikkanälen zur Auswahl. Besonders amüsant war es, die Gäste nebeneinander tanzen zu sehen – jeder in seinem eigenen Rhythmus und Text mitsingend. Die Stimmung war ausgelassen und es war wunderbar zu sehen, wie gut dieses moderne Konzept an Bord angenommen wurde. Ein perfekter, fröhlicher Abschluss des Tages!

Tag 4 – Seetag

Den Tag startete ich mit einem kleinen Frühstückssnack im Art Café. Tagsüber werden hier wechselnde Kleinigkeiten und verschiedene Kaffeevariationen angeboten – eine wunderbare Alternative zum klassischen Frühstück. Die Auswahl war wirklich verlockend: belegte Baguettes, Croissants, Bagels und Wraps, dazu Cookies, frisches Obst und sogar schokolierte Früchte . Ich entschied mich für einen Wrap und dazu einen erfrischenden grünen Smoothie – ein perfekter, leichter Start in den Tag.

Nach einem weiteren Meeting wollte ich mittags unbedingt den Room Service ausprobieren. Meine spontane Wahl fiel auf eine Pizza, die nach rund 45 Minuten warm in meiner Suite serviert wurde – liebevoll auf einem mit einer mit weißen Tischdecke gedeckten Tisch serviert.

Am Nachmittag gönnte ich mir wieder etwas Zeit am Pool – schließlich kommt die Urlaubsbräune nicht von allein. Mit einem guten Buch und der Sonne im Rücken lässt sich so ein Seetag einfach wunderbar genießen.

Am Abend stand dann ein kulinarisches Highlight auf dem Programm: das Spezialitätenrestaurant Kaiseki. Inspiriert von der japanischen Kaiseki-Tradition liegt hier der Fokus nicht nur auf dem Geschmack, sondern auch auf der kunstvollen Präsentation der Gerichte. Tagsüber können Gäste hier Sushi, Sashimi und andere asiatische Spezialitäten à la carte genießen, abends wird für 60 USD exklusiv serviert.

Das Ambiente ist stilvoll und gemütlich im japanischen Stil gehalten – und ich muss sagen: Kaiseki war tatsächlich mein zweitliebstes Restaurant an Bord.

Meine Auswahl des Abends:

  • Enoki-Pilzsuppe – Enoki- und Shiitake-Pilze mit Glasnudeln und Frühlingszwiebeln, verfeinert mit Sojasauce und Sake
  • Tempura-Platte – Knusprig frittierte Garnelen, Kürbis, Shiitake-Pilze und Auberginen, serviert mit Shishito-Paprika, Rettich, Ingwer und Dipsaucen
  • Surf & Turf auf Japanisch – Hummer-Onigara-Yaki mit gegrilltem Wagyu-Rindfleisch, übergossen mit Miso-Yuzu-Butter, begleitet von Shiitake, Daikon und Wakame
  • Matcha-Mille-Crêpe-Kuchen – Schicht für Schicht ein Gedicht aus feiner Matcha-Creme

Ein Abend voller Genuss – und wieder einmal ein Beispiel dafür, wie abwechslungsreich die Kulinarik an Bord der Silver Nova gestaltet ist.

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Restaurant Kaiseki / Foto: Silversea

Tag 5 – Ho-Chi-Minh-Stadt

Heute stand etwas ganz Besonderes auf dem Programm: ein S.A.L.T.-Ausflug.
Diese exklusiven Erlebnisse bringen Reisenden die kulinarische Persönlichkeit jedes Reiseziels näher. In sorgfältig entwickelten Programmen erhält man Einblicke in die Esskultur vor Ort – von mit Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurants über lebhafte Märkte bis hin zu privaten Küchen. Alles stets begleitet von regionalen Experten und Expertinnen.

Am Hafen wurden wir herzlich von unserer Guide Sarah empfangen. Mit dem Reisebus machten wir uns auf den Weg nach Ho-Chi-Minh-Stadt. Obwohl die Distanz gar nicht so groß ist, dauert die Fahrt je nach Verkehr zwischen 40 und 60 Minuten.

Unser erster Stopp war das Alte Postamt von Saigon. Das eindrucksvolle Gebäude wurde zwischen 1886 und 1891 erbaut, als Vietnam noch Teil von Französisch-Indochina war. Die Architektur ist eine spannende Mischung aus Gotik, Renaissance und französischem Kolonialstil. Heute ist es eine Touristenattraktion – und natürlich bot sich hier die Gelegenheit, Postkarten an die Daheimgebliebenen zu verschicken.

Danach folgte eine Überraschung: Statt mit dem Bus ging es mit Rikschas weiter. Trotz des regnerischen Wetters war dies ein echtes Highlight – einmal mittendrin im pulsierenden Straßenverkehr Vietnams zu sein, war ein Erlebnis für sich.

Nächster Halt war der Ben-Thanh-Markt, wo wir unseren Koch kennenlernten. Gemeinsam schlenderten wir über den Markt, erfuhren spannende Details über die vietnamesische Küche und ihre typischen Kräuter und durften fühlen, riechen und probieren. Natürlich kauften wir auch frische Zutaten ein – schließlich stand später ein Kochkurs auf dem Programm.

Dieser fand im Rex Hotel Saigon statt. Eigentlich war geplant, den Kurs im Garten auszurichten, doch aufgrund des Regens wurde kurzfristig in den Innenbereich verlegt. Gemeinsam lernten wir, wie man vietnamesische Frühlingsrollen zubereitet. (Das Rezept habe ich für Sie natürlich festgehalten …)

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Sobald die Füllung vorbereitet war, kam der kreative Part: etwa ein Esslöffel der Mischung wird auf das Reispapier gelegt, das zuvor leicht mit Kokoswasser befeuchtet wird. Dann die Seiten einschlagen, aufrollen – fertig! Während die Röllchen für rund 15 Minuten frittiert wurden, zeigte uns unser Koch noch, wie man aus einer Tomatenschale eine kunstvolle Rose schnitzt. Ein toller kleiner Trick für zu Hause!

Die anschließende Verkostung war ein Genuss – die Frühlingsrollen schmeckten fantastisch. Doch zu unserer Überraschung waren sie nur die Vorspeise eines traditionellen vietnamesischen 6-Gänge-Menüs:

  • Frühlingsrollen
  • Súp bap thit ga xe – Vietnamesische Hühnersuppe mit Mais, Fleisch, Pilzen, Karotten und Ei
  • Bánh xèo – Vietnamesischer Pfannkuchen mit Schweinefleisch und Ei
  • Cải thìa xào nấm đông cô sốt dầu hào – Gebratener Chinakohl mit Shiitake-Pilzen in Austernsauce (mein Favorit!)
  • Cơm chiên vịt quay – Gebratener Reis mit Ente
  • Chè hạt sen – Ein traditioneller süßer Eintopf aus der Stadt Huế, zubereitet mit Lotus-Samen in sirupartiger Flüssigkeit. Geschmacklich war es für mich sehr außergewöhnlich: Die Lotus-Samen erinnerten von der Konsistenz an etwas festere Kichererbsen, vom Geschmack eher an eine Mischung aus Kichererbse und Macadamia. Nicht ganz mein Fall – aber definitiv eine spannende Erfahrung!

Ein Tag voller neuer Eindrücke, Aromen und echter Gastfreundschaft – genau so stellt man sich einen kulinarischen Landgang vor.
Zum Abschluss unseres Kochkurses erhielten wir sogar noch ein Zertifikat sowie einen traditionellen vietnamesischen Gemüseschäler als Andenken – ein wunderbares Souvenir mit praktischem Nutzen.

Nach all den Köstlichkeiten brauchte ich unbedingt einen kleinen Verdauungsspaziergang. Während der Rest der Gruppe mit dem Bus zurück zum Schiff fuhr, entschied ich mich, noch ein wenig durch die Straßen und Souvenirshops von Ho-Chi-Minh-Stadt zu schlendern. Anschließend nutzte ich den kostenfreien Silversea-Shuttle, der stündlich zum Hafen fährt.

Zurück an Bord blieb gerade genug Zeit, mich kurz frisch zu machen, bevor es zum abendlichen Aperitif ging. In der Dolce Vita Lounge herrschte eine entspannte Atmosphäre mit sanfter Pianomusik. Für mich gab es – wie fast immer – einen Hugo. Dazu wurden kleine Canapés gereicht; mein absoluter Favorit waren die unscheinbaren, aber unglaublich leckeren frittierten Frischkäse-Trüffelbällchen.

Doch der eigentliche Höhepunkt dieses Tages wartete am Abend: das exklusive S.A.L.T. Chef’s Table.

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Beschreibung:
Ein intimes, interaktives Erlebnis, bei dem regionale Aromen und Spitzenprodukte im Mittelpunkt stehen. Serviert wird ein eigens kreiertes Menü in mehreren Gängen, begleitet von erlesenen Weinen oder – optional – einer erweiterten Weinbegleitung.

Der Chef’s Table befindet sich in einem großen, separaten Raum direkt hinter der S.A.L.T. Bar. Die Gäste sitzen in U-Form, in der Mitte die offene Küche – eine Bühne für den Chefkoch und sein Team. Die Atmosphäre war persönlich, fast familiär, und die Einblicke in die Zubereitung der Gerichte machten den Abend noch spannender.

Kosten: 180 USD inkl. 4 Weinen (zusätzliche Weinbegleitung: 99 USD).

Serviert wurde an diesem unvergesslichen Abend:

  • Gerösteter Otoro-Thunfisch mit knusprigem Reis, Wasabi und Seetraube
  • Jakobsmuschel-Shumai mit schwarzem Trüffel, Matsutake und weißem Shoyu
  • Hummer-Sommerrolle mit Zitronengras und vietnamesischen Kräutern
  • Schweinebauch mit Erdbeer-Gochujang
  • Wagyu-Sando im Brioche-Brot mit Kaviar
  • Grünes Bananencurry im geschwärzten Bananenblatt
  • Ente Goreng mit Gewürz-Crisp und Sambal
  • Kinako-Eiscreme mit Süßkartoffelhonig und Miso-Marshmallow
  • Schwarze Sesam-Tarte mit Mango und Calamansi

Ein Menü, das nicht nur durch die Aromen, sondern auch durch die Präsentation begeisterte – jeder Gang war ein kleines Kunstwerk. Für mich war dieses Dinner ohne Zweifel das kulinarische Highlight meiner gesamten Reise.

Tag 6 – Ho-Chi-Minh-Stadt 

Nach dem fantastischen Dinner am Vortag, das gute dreieinhalb Stunden dauerte, und einem spontanen Ausklang in der Panorama Bar fiel mir das Aufstehen am nächsten Morgen doch recht schwer. Da wir aber nur noch einen halben Tag in Vietnam hatten, wollte ich die Zeit unbedingt nutzen, um Ho-Chi-Minh-Stadt noch einmal auf eigene Faust zu erkunden.

Das Wetter zeigte sich wieder von seiner regnerischen Seite – doch Silversea war bestens vorbereitet: Am Schiffseingang standen hochwertige Regenschirme und Regenponchos bereit. Meine Wahl fiel auf den Poncho – sicher nicht stylisch, aber dafür praktisch, und als Tourist fällt man ohnehin sofort auf.

Mit dem kostenlosen Shuttle-Bus ging es für mich direkt zum Bến-Thành-Markt, der zugleich Haltestelle und Ziel war.
Der Markt im 1. Bezirk wurde 1912 errichtet, die markante Uhr am Südeingang gilt bis heute als inoffizielles Wahrzeichen der Stadt. Auf über 13.000 m² findet man wirklich alles: Kleidung, Schmuck, Fisch und Fleisch, Gewürze, Kunsthandwerk oder Früchte.

Tipp: Handeln gehört hier unbedingt dazu! Wer den Dreh raus hat, kann echte Schnäppchen machen.
Meine Ausbeute: zwei wunderschöne asiatische Suppenlöffel (je 2,50 €), verschiedene Gewürzmischungen wie Curry und Chili (1–2 €), Magnete, ein T-Shirt als Andenken, ein Ring mit passendem Armreif, einige Grußkarten sowie lokale Süßigkeiten. Ich liebe es einfach, mich auf Märkten treiben zu lassen und zwischen den Ständen Neues zu entdecken.

Ein kulinarisches Highlight war frisch gepresster Zuckerrohrsaft (ca. 1 €). Auf Empfehlung der Verkäuferin bestellte ich die Variante mit Orange – extrem süß, unglaublich lecker und auf nüchternen Magen ein wahrer Energie-Kick.

Zurück am Hafen warteten noch einige kleine Verkaufsstände. Besonders neugierig machte mich frisches Kokoswasser aus einer eisgekühlten Kokosnuss (2 USD). Normalerweise bin ich unsicher, ob ich Kokoswasser mag – doch dieses war herrlich süß und erfrischend, überhaupt nicht vergleichbar mit den abgepackten Varianten aus Deutschland. Und passend zum Boarding kam sogar die Sonne heraus!

Für einen schnellen Mittagssnack kehrte ich ins Marquee Restaurant ein: Ein klassischer Caesar Salad mit Hähnchen – frisch, leicht und genau das Richtige.

Danach zog es mich an den Pool, um die Ausfahrt aus Ho-Chi-Minh-Stadt  zu genießen. Vermutlich fuhren wir durch den Tau-Hu-Kanal: Rechts und links zogen Häuser und Tempel vorbei, während sich unser Kreuzfahrtschiff fast wie auf einem Fluss durch die Landschaft schob. Dazu legte der DJ entspannte, unaufdringliche Musik auf – eine wunderbar stimmige Atmosphäre, um Vietnam Lebewohl zu sagen.

Schon am Nachmittag merkte ich, dass sich eine kleine Erkältung ankündigte – vermutlich vom regnerischen Wetter der letzten beiden Tage. Mein Butler bemerkte es sofort und wünschte mir mit rührender Herzlichkeit gute Besserung.

Also ließ ich den Abend etwas ruhiger angehen und entschied mich fürs Dinner im La Terrazza.
Hier serviert Silversea eine himmlische Auswahl der italienischen Küche à la carte. Authentische Rezepte, frische Zutaten und ganz viel Leidenschaft – dazu ein Meerblick, den man wahlweise im stilvollen Innenbereich oder draußen genießen kann.

Mein Menü des Abends:

  • Antipasti-Platte zum Teilen
  • Insalata di carciofi e Parmigiano – Artischocken-Parmigiano-Salat
  • Spaghetti Carbonara als Zwischengang
  • Tagliata di Manzo al Vino Rosso – fein aufgeschnittenes Rindfleisch in Rotweinsauce

Ein Dessert musste ich dieses Mal schweren Herzens auslassen – Müdigkeit und Erschöpfung siegten.

Doch auf meiner Suite erwartete mich eine wunderschöne Überraschung:
Im Badezimmer hatte mein Butler LED-Kerzen aufgestellt und mir ein duftendes Schaumbad eingelassen. Genau das Richtige, um zur Ruhe zu kommen und neue Energie zu schöpfen. Danach fiel ich in mein kuscheliges Bett – und schlief tief und fest wie ein Stein.

Tag 7 – Seetag

Ausgeschlafen startete ich meinen letzten vollen Tag an Bord mit einem ausgiebigen Frühstück in meinem Lieblingsrestaurant, dem Marquee. Zur Wahl stand für mich eine bunte Açaí Bowl mit Joghurt, frischen Beeren, Banane, Chia-Samen und Kokosflakes – ein Gericht, das ich mir unbedingt auch zuhause nachmachen möchte! Danach wurde es etwas herzhafter: ein Frühstücks-Quesadilla mit Spinat, Spiegelei, Feta und Avocado-Creme. Einfach köstlich!

Gut gestärkt ging es an den Pool. Wir hatten traumhaftes Wetter: 30 Grad im Schatten, Sonnenschein und eine leichte Brise, sodass es angenehm warm, aber nie zu heiß wurde. Gemeinsam mit einer Dame aus unserer Gruppe verbrachte ich den Nachmittag mit Sonnenbaden, Cocktails und wunderbaren Gesprächen. Der Service war, wie so oft, erstklassig – ständig brachte man uns Wasser oder neue Drinks, ohne dass wir überhaupt bestellen mussten.

Als es eigentlich Zeit für das Mittagessen im Marquee gewesen wäre, zögerte ich: Es war einfach zu schön am Pool. Doch unser Kellner hatte sofort die perfekte Lösung: „Kein Problem, ich bringe Ihnen das Essen auch hierher.“ Gesagt, getan – wir entschieden uns für eine Pizza zum Teilen. So fühlt sich Urlaub an: Sonne, Meerblick und eine frisch gebackene Pizza direkt an der Liege.

Am Abend zog es mich in die S.A.L.T. Bar, wo ich unbedingt noch den Signature Drink probieren wollte: den Celestial Nova. Ein kunstvoller Cocktail aus Hepple Gin, Rhubarb & Ginger Gin, St. Germain Holunderblütenlikör und Champagner. Serviert wird er mit einer hauchzarten Rauchblase, die beim ersten Schluck zerplatzt – ein echtes Highlight, nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch.

Zum Dinner ging es für uns ins elegante Atlantide Restaurant. Meine Wahl fiel auf:

  • Roasted Beetroot & Glazed Apple Salad mit Kräuter-Frischkäsemousse und Sherry-Vinaigrette
  • Gegrilltes Rinderfilet mit Ofenkartoffel und Gemüse
  • Apple Tarte Tatin als Dessert

Ein nettes Abschlussdinner – und danch hieß es: Koffer packen. Ein wenig wehmütig, aber voller schöner Erinnerungen.

Tag 8 – Ausschiffung & Singapur

Für meinen letzten Tag an Bord entschied ich mich für die späteste Ausschiffungszeit um 09:30 Uhr. Mein Koffer wurde bereits in der Nacht abgeholt, sodass ich das Schiff ganz entspannt verlassen konnte. Die Ausschiffung, inklusive Immigration nach Singapur und Sicherheitskontrolle, war hervorragend organisiert – nach rund 20 Minuten war alles erledigt.

Da mein Flug erst um Mitternacht ging, wollte ich den Tag möglichst flexibel gestalten. Über die App Dayuse (dazu werde ich in einem separaten Blogartikel noch mehr erzählen) buchte ich mir ein Tageshotel, um die Möglichkeit für eine kleine Pause oder sogar einen Mittagsschlaf zu haben. Meine Wahl fiel auf das M Hotel Singapore City Center – vor allem wegen der praktischen Lage. Ein kurzer Grab-Ride brachte mich vom Hafen zum Hotel, wo ich meinen Koffer abstellte und mich direkt auf den Weg zum Sightseeing machte.

Mein erstes Ziel: Gardens by the Bay. Zugegeben – die knapp 4 km zu Fuß, auf nüchternen Magen bei 35 Grad im Schatten, waren rückblickend eine kleine Selbstüberschätzung. Aber der Weg hat sich gelohnt!

Das 101 Hektar große Parkgelände auf künstlich aufgeschüttetem Land gehört zu den absoluten Must-Sees in Singapur. Besonders beeindruckend sind die futuristischen Supertrees, zwischen 25 und 50 Meter hoch. Sie sind nicht nur optisch spektakulär, sondern haben auch eine nachhaltige Funktion: Photovoltaik liefert Strom, Regenwasser wird gesammelt und einige Bäume dienen sogar als Kühltürme für die klimatisierten Glashäuser.

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Mein Tipp: Unbedingt am Abend hingehen! Denn dann werden die Bäume beleuchtet, und die tägliche Licht- und Musikshow „Garden Rhapsody“ um 19:45 Uhr und 20:45 Uhr ist einfach magisch. Wer etwas mehr Zeit hat, sollte zudem den Cloud Forest besuchen – ein riesiges Glashaus mit einem 35 Meter hohen, bepflanzten Turm, der wie ein Regenwald in Miniatur wirkt.

Im Anschluss machte ich mich mit einem Grab-Taxi auf den Weg nach Chinatown. Mein Ziel war der Chinatown Complex, in dem sich über 200 Essensstände befinden – einige davon sogar 2016 im Michelin Guide erwähnt. Hier gönnte ich mir bei „Super Mummys Café“ einen frisch gepressten Zuckerrohrsaft und wenig später eine dampfende Ramen-Suppe.

Natürlich durfte auch das Souvenir-Shopping nicht fehlen:

  • Tiger Balm – eine weltbekannte Heil-Salbe aus Singapur, die ursprünglich aus der traditionellen chinesischen Medizin stammt.
  • Khong Guan Kekse – traditionelle Snacks, die für viele Singapurer ein Stück Kindheit sind.
  • Und für Tee-Liebhaber: die edlen TWG-Teesorten, die ich unbedingt mitnehmen musste.


Auf dem Rückweg legte ich noch einen Stopp am Clarke Quay ein.
Das farbenfrohe Viertel am Singapore River ist tagsüber ideal für einen entspannten Spaziergang entlang des Wassers. Wer möchte, kann über Get Your Guide oder direkt vor Ort für rund 20 € eine einstündige Bootstour buchen – eine schöne Möglichkeit, die Skyline Singapurs vom Wasser aus zu erleben.

Vor allem aber ist Clarke Quay für sein Nachtleben bekannt: Zahlreiche Bars, Restaurants und Clubs reihen sich hier aneinander und machen das Viertel zu einem der beliebtesten Ausgehspots der Stadt.

Mein Fazit zur Reise mit Silversea

Diese Reise war für mich ein ganz besonderes Erlebnis – eine Kombination aus Luxus, kulinarischen Höhepunkten und spannenden Landgängen. Von den erstklassigen Restaurants an Bord, über die inspirierenden S.A.L.T.-Programme bis hin zu den herzlichen Begegnungen.

Die Landgänge in Vietnam und Singapur haben mich nachhaltig beeindruckt. Ob beim Schlendern über bunte Märkte, beim Probieren exotischer Aromen oder beim Staunen über architektonische Highlights wie Gardens by the Bay – überall spürte ich die Vielfalt und Lebendigkeit Asiens.

Unterm Strich war es eine Reise voller Genuss, Entdeckungen und unvergesslicher Erinnerungen. Silversea hat es geschafft, eine perfekte Balance zwischen Abenteuer an Land und Entspannung an Bord zu schaffen. Für mich steht fest: Das war bestimmt nicht meine letzte Kreuzfahrt mit Silversea.

In meinem Vlog nehme ich Sie mit auf das Abenteuer Asien:

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Weitere Informationen

Haben Sie Lust bekommen, die Welt an Bord der Silver Nova zu erkunden? Auf unserer Website finden Sie alle Kreuzfahrten mit der Silver Nova.